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Presseberichte zum Bauvorhaben "Campus Weilerstraße"

12.06.2011

 

Bekanntlich muss leider der Horremer Markt dieses Jahr ausfallen, aber wir wollen doch feiern und zwar am 18. Juni von 11.00 bis 17.00 Uhr ein Horremer Familienfest auf dem Gelände des Schützenfestplatzes und dem Gelände der Rübe.

 

Und deshalb haben sich die Jugendeinrichtung  „die Rübe“ des Diakonischen Werkes Neuss e.V. und die "IG Horrem"  entschlossen, ein kleines, einmaliges Event für den Ortsteil zu organisieren.

 

Hierbei werden 14 Vereine und Institutionen aus Horrem sich an diesem Fest beteiligen! U.a.: die Bruderschaft mit einem Bogenschießstand, die AWO, der IB, die WIG, Die Falken, der CBF, der RSH, der Integrationsrat, die Rappelkiste uvm..

 

Jeder Verein und jede Institution haben die Möglichkeit ihre Aktivitäten und Struktur dem Bürger nahe zu bringen. Dies geschieht meistens in Form von Mitmachaktionen! Als Highlight veranstaltet "die Rübe" mit der WIG einen Fahrradtag auf dem Gelände der Rübe mit Fahrsicherheitstraining, Fahrradcheck und kleinen Reparaturen.


02.05.2011

 

Liebe Horremerinnen und Horremer,

 

leider habe ich in den letzten Tagen eine schlechte Nachricht erhalten, die mich zunächst sprachlos gemacht hat.

 

Zitat aus der E-Mail von Jürgen Waldeck, dem städtischen Denkmalbeauftragten:

 

Zu Ihren Anträgen und Anfragen muß ich Ihnen leider mitteilen, dass das Herrenhaus nach dem kurz vor Ostern eingegangenen Gutachten der Denkmalkommission des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) nicht als denkmalwürdig bewertet wird und eine Unterschutzstellung des Gebäudes als Baudenkmal deshalb lt. LVR nicht begründbar ist.

Auch wenn das Herrenhaus im Sinne der Ortsbildpflege sicher als erhaltenswert einzustufen und die zweifellos vorhandene ortsgeschichtliche Bedeutung des Horremer Hofes anzuerkennen wäre, hält der LVR die baulichen Eingriffe der 2. Hälfte des 20. Jh. in die noch vorhandene historische Bausubstanz für so gravierend, dass der historische Zeugniswert des Gebäudes als mögliches Baudenkmal erheblich beeinträchtigt ist.

 

Damit wurde uns der wichtigste Trumpf für den Erhalt des Horremer Hofes genommen. Ein As ist weg, aber das Spiel ist noch nicht verloren.

Auf der Mitgliederversammlung der IG Horrem am Donnerstag, dem 5. Mai um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Horrem würde ich gern unter „Verschiedenes“ mit Euch/Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

 

Nachfolgend die Tagesordnung zur Versammlung:

1.     Begrüßung durch den Vorsitzenden

2.     Feststellen der Tagesordnung

3.     Bericht des Kassierers Markus Roßdeutscher

4.     Bericht der Kassenprüfer Manfred Klein und Kurt-Peter Raab mit Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands

5.     Neuwahlen:

       a) stellv. Vorsitzende(r), bisher Roswitha Heinrichs

      b) Schriftführer(in), derzeit unbesetzt

c) Beisitzer, bisher Günther Anders, Heinrich Chemnitzer

      d) 2 Kassenprüfer, bisher Manfred Klein

6.   Vorschau „Horremer Familienfest“ am Sa, 18.06.2011

7.  Bericht über den Verlauf der Bürgerversammlung am 14.4.2011

8.     Verschiedenes

 

Ich freue mich sehr auf Ihre/Eure Anwesenheit und Diskussionsbeiträge.

 

Freundliche Grüße

 

Christian Clemens

Vorsitzender der IG Horrem e.V.

 


18.04.2011

 

Die Bürgerversammlung der IG Horrem am 14.04.2011 begann pünktlich um 19:00 Uhr. Über 70 Horremer waren gekommen und sorgten für einen langen, aber kurzweiligen Abend.

 

Die Moderation übernahm der Vorsitzende der IG Horrem, Christian Clemens. Er konnte die Referenten des Abends begrüßen: Dies waren Jürgen Schmitz, Beate Reith und Gottfried Koch von der Stadt Dormagen sowie Martin Klemmer und Axel Tomahogh-Seeth von der Baugenossenschaft. Die großen Fraktionen der Stadt waren vertreten durch Reinhard Hauschild (CDU), Bernhard Schmitt (SPD), Ingo Kolmorgen (Grüne) und Michael Koch (FDP). Außerdem waren Ulrich Pfister von der SVGD und Peter Herzogenrath ebenso Gast der Veranstaltung wie der stellv. Bürgermeister Erik Lierenfeld und Gerd Trzeskowski.

 

Christian berichtete kurz über das 10.000-€ - Investitionsprogramm der IG Horrem aus dem Jahr 2008. Die letzte Investition, die Ortseingangsschilder für Horrem sind jetzt genehmigt; die Halterungen bereits produziert. Er hofft, dass bis zur Jahresmitte die Ortseingangsschilder aufgestellt werden können und präsentierte den Entwurf des Schildes sowie die geplant en Standorte.

 

Dann übergab er das Wort an Jürgen Schmitz, der die Stadtentwicklungsplanung für Horrem vorstellte. Er bezog sich bei den statistischen Auswertungen auf den Teil Horrems zwischen Autobahn  und Bahnlinie, der zurzeit etwa 5.500 Einwohner zählt. Der andere Teil Horrems östlich der Bahnlinie ist bei dieser Auswertung nicht berücksichtigt worden.

 

Seit den 70er Jahren ist die Geburtenrate so stark rückläufig, dass die Bevölkerung schrumpfen muss. Dies wurde bisher durch den Zuzug von Pendlern aus den nahegelegenen Ballungsräumen und den Zuzug von ausländischen Familien ausgeglichen bzw. teilweise überkompensiert. Nur dadurch konnte Dormagen auf deutlich über 60.000 Einwohner wachsen.

 

Die Menschen nicht nur in Horrem werden immer weniger, dafür älter und bunter. Die Vereinzelung wird zunehmen. Die Zahl der Kinder nimmt stark ab. Derzeit gehen  471 Kinder aus Horrem in eine Schule oder Kindergarten. 2025 sind es über 100 weniger: Die Stadt und die Gesellschaft muss sich darauf einstellen und die Schul- und Kindergartenkapazitäten anpassen.

 

Derzeit leben 411 über 80jährige in Horrem. In zehn Jahren werden es fast doppelt so viele sein. Dies bedeutet einen höheren Bedarf an barrierearmen Wohnraum; mehr Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind. Eventuell müssen Kinderspielplätze in Parks umgewidmet werden. Umziehen möchte kaum einer, fast alle wollen möglichst lange zu Hause bleiben.

 

Herr Schmitz stellte die Forderung an die Politiker auf, dass sich die Stadt jetzt endlich Horrem zuwenden muss – und erhielt dafür großen Beifall der Anwesenden.

 

Er hat gemeinsam mit den großen Vermietern in Horrem eine integrierte Quartierstrategie entwickelt, die in den nächsten zehn bis 15 Jahren Zug um Zug umgesetzt werden soll. In der Weiterentwicklung dieser Strategie – an der auch die Horremer Bevölkerung beteiligt werden wird – liegt der Schlüssel für ein lebenswerteres Horrem.

 

Die Vertreter der Baugenossenschaft berichteten Ihrerseits über diese auch von Ihnen miterarbeitete Strategie. Sie haben im letzten Jahr Bestands- und Zufriedenheitsanalysen Ihrer Horremer Mietwohnungen durchgeführt. Demnach hat die Baugenossenschaft zu wenige kleinere und zu viele größere Wohnungen ab 4 Zimmern. Außerdem gibt es Sünden der Vergangenheit, die sich jetzt in mangelhaften Wohnungen äußern, die aber jetzt Zug um Zug abgearbeitet werden.

 

Die erarbeitete Strategie schlägt vor, dass zunächst von der Stadt Baumalleen ähnlich der Heinrich-Meising-Straße an Weilerstraße und Am Hagedorn gepflanzt werden. Ergänzt werden soll dies mit einem „Quartierstreff“, der gemeinsam von Stadt und Baugenossenschaft an der Abbiegung Ulmenallee/Buchenstraße entstehen soll.

 

Die Strategie befindet sich im Entwicklungsstadium. Die anwesenden Fraktionsvertreter fanden sie positiv und als Schritt in die richtige Richtung. Sie sagten auf Nachfrage von Christian Clemens  auch zu, diese Strategie nicht nur verbal, sondern auch finanziell unterstützen zu wollen.

 

Danach erklärten die Vertreter der Baugenossenschaft Ihre Position zum Abriss des Verwaltungsgebäudes, des „Horremer Hof“.  Hier einige Argumente: Eine Sanierung des Gebäudes würde einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, sagte Herr Klemmer. Auf gezielte Nachfrage bestätigte er, dass diese Zahl belastbar sei. Er hat als gelernter Architekt seine Erfahrungen mit der Denkmalbehörde gemacht und vermutet deshalb, dass nicht nur das „Herrenhaus“, sondern die komplette Hofanlage unter Denkmalschutz gestellt wird. „Mittlerweile ist schon eine Garage aus den 50er Jahren denkmalwürdig“, behauptete Herr Klemmer. Er skizzierte folgendes Szenario: Der Denkmalschutz wird bestätigt; eventuell wegen Widerspruchs vom Minister; folglich würde die Baugenossenschaft das Gelände an die Stadt übertragen, die dann ihrerseits das Haus erhalten müsste.

 

Die Position der meisten Horremer war relativ klar: Das älteste noch stehende Horremer Gebäude soll erhalten bleiben. Der Genossenschaft wurde (allerdings unter der alten Führung) unterstellt, das Gebäude absichtlich heruntergewirtschaftet zu haben. Immerhin nutzt Sie das Gebäude seit über 25 Jahren.

 

Zunächst bleibt das Gebäude erhalten, bis das Denkmalverfahren abgeschlossen ist.  Die Genossenschaft will allerdings Fraktionsvertreter einladen, um ihnen die marode Substanz vorzuführen. In seiner Stellungnahme forderte Reinhard Hauschild eine Sonderumlage aller Baugenossenschaftsmitglieder zur Finanzierung der angeblich unwirtschaftlichen Sanierung.

 

Christian Clemens betonte, dass in Horrem in der Vergangenheit viel zu oft alte Gebäude abgerissen wurden. Wir sollten diesen Fehler nicht wiederholen und die erstbeste Lösung akzeptieren. Schließlich ist die Genossenschaft nicht nur Ihren Mitgliedern verpflichtet, sondern auch gemeinnützig!

 

Nach einer kurzen Pause trugen Hr. Koch und Fr. Reith die Pläne zur Bahnhofsgestaltung vor. Die Pläne kamen allgemein gut an. Als suboptimal wurde empfunden, das der westliche Treppenaufgang unverändert bleiben soll. Eine Rampenlösung bezüglich des östlichen Treppenabgangs mache daher keinen Sinn, zumal die Treppen auf die Bahnsteige unverändert bleiben.

 

Moniert wurde wieder einmal die Möglichkeit, mit Fahrrädern auf den Bahnsteig zu kommen. Seit dem Austausch der Aufzüge vor einigen Jahren passen diese dort nicht mehr hinein.

 

Christian merkte an, dass wir in jeder Bürgerversammlung Pläne über den Bahnhof gesehen haben und dass wir nun eine Umsetzung erwarten. Diese wird von der Politik mit Nachdruck vorangetrieben.

 

Zuletzt ging es noch um den geplanten Ausbau der A57 auf sechs Fahrspuren. In diesem Zusammenhang sollte die Lärmschutzwand entlang Horrems auf 11,5m erhöht werden. Wie dies dann aussehen könnte, demonstrierte Christian Clemens anhand einer Fotomontage.

 

In der Ablehnung dieser „Horremer Klagemauer“ waren sich alle Anwesenden einig. Die Stadt hat beantragt, die A57 an dieser Stelle in Galerieform oder mit Deckel zu bauen, um den Lärmschutz weiter zu verbessern. Derzeit werden diese Vorschläge im Bundesverkehrsministerium bewertet. Der anschließende Erörterungstermin mit den neuen Lösungsvorschlägen wurde bereits mehrfach verschoben und ist nun für Sommer 2011 angesetzt. Erst danach können weitere Schritte unternommen werden.

 

Hr. Koch glaubt nicht daran, dass sich die Dormagener Forderung 1:1 verwirklichen lässt. Realistisch wäre ein Kompromiß, wie er sich in Krefeld abzeichnet. Darüber berichtete Hermann Harig, der den dortigen Ausbau intensiv mitverfolgt. Dort zeichnet sich eine Lösung von gekrümmten Lärmschutzwänden, die teilweise auch am Mittelstreifen stehen, ab. Diese Lösung erlaubt deutlich niedrigere Höhen bei ähnlichem Schallschutz. 

 

Christian Clemens beendete die Bürgerversammlung um 22:15 und dankte allen Teilnehmern für Ihre Fairness und Geduld und wünschte einen guten Heimweg.

 


07.04.2011

 

Am  14.04.2011, 19:00 Uhr findet im Saal des Haus für Horrem, Weilergasse 1b, in Horrem, eine Bürgerversammlung zu folgenden Tagesordnungspunkten statt:

  • Demografische Entwicklung Horrem / Studie Stadt Dormagen / Baugenossenschaft u.a.

  • Abriss Horremer Hof / Bauvorhaben Baugenossenschaft

  • Mieterproblem energetische Modernisierung mit hohem Mietaufschlag?

  • Zukunft Bahnhofsumfeld

  • Lärmschutzwand A57 – droht eine „Horremer Klagemauer?“

  • Sonstiges

 

Ihre Zusage zur Teilnahme zu dieser Bürgerversammlung haben Vertreter der Baugenossenschaft, des Toom-Gelände-Investors und der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft gegeben.

 

Weiter eingeladen sind Vertreter des Wohnparks am Rath, der Mehrfamilienhäuser am Fichtenweg (Sevimli) und des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

 

Bei einer bestimmt kontroversen und hoffentlich fairen Diskussion wird an deren Ende vielleicht etwas mehr Klarheit für alle Betroffenen erkennbar sein.

 


14.03.2011

 

Auf der letzten Vorstandsitzung der IG-Horrem, die auch anfangs öffentlich war, wurden folgende Themen besprochen und diskutiert:

 

Bauvorhaben der Baugenossenschaft:

·       Breite Rückendeckung der Horremer Organisationen für den Erhalt des Herrenhauses des Horremer Hof

·       Ebenfalls für eine weniger Dichte und dem bisherigen Stil angepasste Bebauung

·       Der Denkmalschutzantrag für das Herrenhaus wird begrüßt

·       Ein „Sondierungskomitee“ wird in Kürze ein Gespräch mit der Geschäftsführung der Baugenossenschaft suchen

·       Dieses Komitee besteht aus Hermann Kienle, Manfred Klein und Christian Clemens

 

Bürgerversammlung am 14.04.2011 mit folgenden Themen:

·         Abriß Horremer Hof und Spritzenhaus

·         Lärmschutzwand an der A57

·         Demografische Entwicklung in Horrem

·         Zukunft Bahnhofsumfeld

·         Sonstiges

 

Sommerfest der IG Horrem (gemeinsam mit dem Team der „Rübe“)  am 18.06.2011 auf dem Schützenplatz und dem „Rübe“-Gelände

 

Die Jahreshauptversammlung der IG Horrem am 17.03.2011 fällt aus. Neuer Termin der Jahreshauptversammlung ist der 05.05. im Bürgerhaus Horrem.

  

Die IG Horrem benötigt Verstärkung im Vorstand:

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine(n) ehrenamtliche(n) Schriftführer(in) für unseren gemeinnützigen Verein. Hauptaufgaben sind:

·         Führen von Protokollen bei Versammlungen

·         Mitgliederdatei pflegen

·         Gemeinsam mit unserem Kassierer erstellen von Beitragsrechnungen und Spendenbescheinigungen

·         Unterstützung bei Events des Vereins, z.B. Horremer Markt

·         Koordinierung allg. Schriftverkehr

 

Optimal passen zu uns:

·         viel Eigeninitiative

·         Alter: jung geblieben

·         Computer: Word (Serienbrief) sollte kein Problem darstellen, Internetanschluß

·         Wunsch, ehrenamtlich im Team etwas in Horrem bewegen zu wollen

 

Wir haben derzeit etwa 220 Mitglieder. Zur Unterstützung kann ein gebrauchter Laptop und Drucker überlassen werden. Weitere Info`s bei unserem Vorsitzenden Christian Clemens 0173-9504436.

 


13.03.2011

 

Jahreshauptversammlung:

Donnerstag, den 05.05.2011 um 19:30 Uhr


22.02.2011

  In der Navigationsleiste links, haben wir ein neues Button eingefügt, mit dem Sie direkt zum neuen Forum der IG-Horrem gelangen.

Dort können Sie Meinungen, Infos und Ideen zum Thema "Bauvorhaben" und "Mieterzufriedenheit Baugenossenschaft Dormagen" öffentlich austauschen und das, ohne sich dort registrieren lassen zu müssen.

 

21.02.2011

 

IG Horrem diskutiert über das Bauvorhaben der "Gemeinnützigen Baugenossenschaft Dormagen" in der Horremer Ortsmitte:

 

Als langjähriger Horremer bin ich mit dem Abriss der alten Gebäude nicht einverstanden. Ich habe Verständnis für einige Aspekte, die die Genossenschaft anführt und bin auch für die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum. Aber für diese radikale Lösung gibt es nur eine Antwort:

 

NO GO!

Bild des ehemaligen "Horremer Hof" um 1950. In gelb eingekreist das ehemalige Herrenhaus. ursprüngliches Foto: Stadtarchiv Dormagen

 Sowohl das Herrenhaus als auch das alte Horremer Spritzenhaus müssen erhalten werden. Beide stellen ein gutes Stück Horremer Geschichte dar, von der mittlerweile viel zu viel modernen (bzw. mittlerweile heruntergekommenen) Zweckbauten weichen musste.
 Optimaler Weise sollte die komplette Hofanlage in ähnlicher Weise wieder hergestellt werden, barrierefreies Wohnen und ein notwendiger Verwaltungsanbau ließen sich auch in harmonischer Klinkerfassade im alten Stil errichten bzw. sanieren. Dies hätte im Übrigen viel mehr Charme als die geplanten neuen Zweckbauten.
 Seit einem vierteljahrhundert ist die Genossenschaft Eigentümerin des Herrenhauses und damit für den aktuellen Sanierungsstau hauptverantwortlich.
 Die Genossenschaft mit weit über 1.000 Mietwohnungen in Horrem hat eine Verantwortung für die Gestaltung dieses Stadtteils. Sie hat mit Ihren Bauten in den 60er und 70er Jahren diesen Stadtteil entscheidend in negativer Hinsicht geprägt. Aus dem Bauern- und Eisenbahnerdorf wurde und wird immer mehr ein sozialer Brennpunkt. Der Unmut der Mieter (Genossen) staut sich immer mehr an und entlud sich bereits bei Bürgerversammlungen der IGH.
 Das Neubauvorhaben passt nicht in den Horremer Ortskern. Es sieht in den Planungen wunderbar modern aus und könnte somit im Düsseldorfer Medienhafen oder in der Airport-City stehen. Wir benötigen keinen kalten und gesichtslosen Neubau sondern charaktervolle Gebäude, die zu uns Horremern passen und den Ortskern aufwerten.
 
Auf unserer Homepage haben wir einen Verweis auf ein Forum angebracht. Dort können Sie zum einen über das Bauvorhaben, zum anderen über Ihre Unzufriedenheit mit der Baugenossenschaft als Vermieter diskutieren. Den zweiten Themenbereich haben wir hinzugenommen, weil wir gemerkt haben, dass in Meinungsäußerungen vieler Horremer sich diese Themen immer wieder vermischen. Scheinbar sind viele Mieter sehr unzufrieden mit Ihrer Genossenschaft.

 

Bitte auch vormerken: Am Donnerstag, 14.04.2011 findet um 19:00 Uhr eine Bürgerversammlung im Haus für Horrem (Weilergasse 1b) statt. Dort wird das Bauvorhaben sicher ebenfalls heiß diskutiert.
 
Christian Clemens, Vorsitzender der IG Horrem e.V.

Kontakt: clemens@ighorrem.de, 0173-9504436

 

Hintergrund:

Die Planung betrifft das Gelände des ehemaligen "Horremer Hof", der erstmals im Jahr 1619 urkundlich erwähnt wurde. Er war einst der größte Gutshof in Dormagen-Horrem; umgangssprachlich wird er auch Beyer-Hof (und nicht Geister-Villa) genannt.
Das stattliche Gutshaus ist seit ungefähr 25 Jahren Sitz der Baugenossenschaft, die dieses Haus bisher behutsam gepflegt hat. So konnte die alte Ausstrahlungskraft dieses einstig größten Horremer Hof-Ensembles weitgehend erhalten bleiben.

Die Baugenossenschaft hat mittlerweile das alte Hof-Gelände komplett erworben und plant, in drei Bauabschnitten alle alten Gebäude abzureißen. Dafür sollen ein modernes Verwaltungsgebäude sowie 40 barrierefreie Wohnungen entstehen. Diese Bebauung soll nach geltendem Baurecht zulässig sein und in kürze begonnen werden können.

 

Hauptgründe für die Genossenschaft:
• Die vorhandene Fläche wird besser ausgenutzt
• Das Herrenhaus mit einem nicht zeitgemäßem Zuschnitt wäre stark sanierungsbedürftig, diese Sanierung soll absolut unwirtschaftlich sein. Außerdem ist es zu klein für rund 25 Mitarbeiter.
• Das Gelände ist durch Zäune und Tore stark abgeschottet, man will sich künftig offener präsentieren.

 

20.11.2010

 

Ergebnis-Protokoll der IGH-Vorstandssitzung vom 17.11.2010:

 

Horremer Markt 2011:

Nach intensiver Diskussion zum Thema wurde beschlossen, den Horremer Markt 2011 ausfallen zu lassen. Hauptargumente: Vielzahl von Veranstaltungen in Horrem im Jahr 2011; Ausflug der Bruderschaft am geplanten Wochenende, Wechsel auf anderen Termin problematisch, Überlastung der handelnden Akteure, kreative Schaffenspause, HoMa ist immer dasselbe.

 

Ein anderes Veranstaltungsformat soll unter Federführung von Martin Vogt entwickelt werden:

  • Eintägig an einem Samstag, ins Auge gefasst wurde der 16.7.2011

  • Zusammen mit Kindergärten und Schulen

  • Festgelände Schützenplatz und Rübe

 

Bürgerversammlung:

Donnerstag, den 14.04.2011 um 19:00 Uhr im Saal des Haus für Horrem

Bisher genannte Themen:

  • Lärmschutzwand an der A57

  • Demografische Entwicklung in Horrem

  • Zukunft Bahnhofsumfeld / Jägersruh / Toom

  • Mieterprobleme (energetische Modernisierung mit hohem Mietaufschlag?)

  • Weitere Themenvorschläge sind erwünscht

 

Ortseingangsschilder:

Nach Fertigstellung und Genehmigung werden die Schilder hoffentlich bis zum nächsten Frühjahr aufgestellt.